Deutsche Rentenversicherung

Depressionen

Depressive Erkrankungen sind Krankheitsbilder, die sich unter anderem in Niedergeschlagenheit, Gefühlsverlust, innerer Leere und Genussunfähigkeit äußern. Begleitend kann man eine ganze Reihe von körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen feststellen:

  • Schmerzen im Kopf-, Herz-, Halsbereich
  • Bauchbeschwerden, Verdauungsbeschwerden
  • Schlafstörungen
  • Verlangsamung und Hemmung der Bewegungen
  • trauriger oder starrer Gesichtsausdruck
  • innere Unruhe oder Antriebslosigkeit
  • Interessenverlust, Selbstvorwürfe, Schuldgefühle
  • Entscheidungs- und Entschlussunfähigkeit, Grübeln
  • Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen
  • Mühe, Gespräche zu führen und ihnen zu folgen
  • Schwierigkeiten, Kontakte zu knüpfen
  • Nachlassen des sexuellen Interesses
  • Appetitstörungen
  • Selbstmordgedanken

Die Gefühle, der Lebenswille und die Arbeitskraft sind davon unmittelbar betroffen, ebenso das familiäre Umfeld. Es kommt oft zu sozialem Rückzug und Vereinsamung. Die Betroffenen fühlen sich von den Mitmenschen unverstanden, können ihre Freude nicht teilen und ziehen sich mehr und mehr zurück

Therapeutische Möglichkeiten

Menschen mit depressiven Störungen haben gute Chancen auf Heilung bei rechtzeitiger Unterstützung durch einen Facharzt bzw. Psychotherapeuten. Neben einer Analyse der Ursachen für die Entstehung der depressiven Störungen können Medikamente, sogenannte "Antidepressiva", erste Schritte einer Therapie sein.

Eine stationäre oder teilstationäre Behandlung bietet eine Kombination aus medikamentöser Behandlung (die nicht immer erforderlich ist) und kognitiver Verhaltenstherapie an und damit gute Voraussetzungen, die Krankheit zu überwinden. In Gruppen- und Einzeltherapien lernt der Patient, Antrieb zu entwickeln, sein Selbstbewusstsein zu stärken und Genussfähigkeit aufzubauen. Sie trauen sich wieder etwas zu und erleben, dass sich Ihre Befindlichkeit verändert und Sie allmählich wieder Lebensfreude empfinden können.

Ein weiteres Ziel besteht darin, diejenigen Gedanken zu identifizieren, die depressiv und mutlos machen können. Sie gilt es zu modifizieren. Statt ihrer werden alternative Denkweisen erarbeitet, die helfen können, sich in eine bessere Stimmung zu versetzen. Neben diesen eher gedanklichen und emotionalen Therapieelementen bieten unter anderem Sport- und Bewegungstherapien eine Palette von Möglichkeiten, den eigenen Körper wieder als leistungsfähig zu erleben. Im Mittelpunkt stehen freude- und erlebnisbetonte Aktivitäten (Spielformen, Gruppentraining, Sport in der Natur), die die Kondition verbessern und einen positiven Bezug zum Körper herstellen.

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Anschrift

Reha-Zentrum Bad Pyrmont | Therapiezentrum Brunswiek

Auf der Schanze 5 | 31812 Bad Pyrmont
Tel. 05281 - 616 0 | Fax 05281 - 169 2492

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Forstweg 2 | 31812 Bad Pyrmont
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